So klappt es mit der inneren Ruhe und Gelassenheit

So klappt es mit der inneren Ruhe und Gelassenheit

Innere Ruhe und Gelassenheit

Mit innerer Ruhe und Gelassenheit kannst du dein Leben voll Kraft und Energie genießen. Doch die wenigsten Menschen sind in diesem Zustand der inneren Ruhe und Gelassenheit.

Kennst du diese Tage der inneren Unruhe, an denen deine Gedanken immer wieder um die gleiche Sache kreisen? Du dich fühlst, als wärst du ein Hamster in seinem Laufrad. Es geht weiter und weiter, der Weg raus aus dem Laufrad zeigt sich nicht. Immer wieder denkst du den gleichen Gedanken.

Dieser Gedanke zieht dich runter in den Keller. Deine Energie geht dir verloren. Du fühlst dich unruhig und getrieben von diesem Gedankenkarussell. Wenn du doch nur den Schalter finden würdest, das abzustellen – du würdest beinahe alles dafür geben.

Wie viele Gedanken denkst du täglich?

Weißt du eigentlich, wie viele Gedanken der Mensch pro Tag denkt? Es ist eine unglaubliche Zahl, die je nach Quelle variiert und zwischen 40.000 und 80.000 liegt. Am häufigsten wird die Zahl 60.000 genannt. Ganz schön viel, oder?

Unser Tag wird in 24 Stunden gemessen, dies entspricht 86.400 Sekunden. Nehmen wir einmal an, du schläfst 7 Stunden, dann ist die reine Wachzeit 50.400 Sekunden. Du siehst, deine Gedanken feuern im Sekundentakt, manchmal sogar noch schneller.

Kennst du noch dieses alte Volkslied?

Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten,

sie fliehen vorbei, wie nächtliche Schatten.

Kein Mensch kann sie wissen, kein Jäger erschießen.

Es bleibet dabei: Die Gedanken sind frei.

Sind deine Gedanken förderlich für dich?

Die Gedanken sind frei, kein Mensch kann sie wissen – und doch hat man erforscht, was denn die Menschen im Allgemeinen so denken. Und hat – wie auch immer das funktioniert – herausgefunden, dass nur etwa drei Prozent des permanenten Gedankenfeuers förderliche Gedanken sind, die dich unterstützen und weiterbringen.

Die Aufteilung der verbleibenden 97 Prozent ist in etwa 1/3 zu 2/3 (Quelle: http://www.coaching-greiz.de/60000-gedanken.html): also 1/3 Drittel Gedanken sind neutral und 2/3 dessen, was wir so denken, schadet uns oder ist unnütz. Etwa 38.000 Gedanken täglich, die unnütz sind oder dir sogar Schaden zufügen. Das muss man erst einmal sacken lassen, oder?

Bei dieser unglaublichen Zahl wunderst du dich wahrscheinlich nicht mehr, dass in dir drin eine gewisse Unruhe zu spüren ist, oder?

Spruch zur Gelassenheit: Gib auf dich acht

Aus dem Talmund stammt diese Weisheit:

Achte auf deine Gedanken,

denn sie werden Worte.

Achte auf deine Worte,

denn sie werden Handlung.

Achte auf deine Handlungen,

denn sie werden Gewohnheit.

Achte auf deine Gewohnheiten,

denn sie werden Charakter.

Achte auf deinen Charakter,

denn er wird dein Schicksal.

Gedankenpause für die innere Ruhe

Also, achte auf deine Gedanken, denn dies ist der erste Schritt zur inneren Ruhe. Nimm dir mal einen Moment Zeit und beobachte deine Gedanken. Alleine durch den Entschluss, deine Gedanken beobachten zu wollen, werden sie für einen ganz kurzen Augenblick still sein. Diese kurze Übung kannst du überall und jederzeit durchführen, z. B. wenn du irgendwo warten musst. Je öfter du dies tust, je mehr Übung du darin hast, umso länger wird die Gedankenpause.

Raus aus dem Gedankenkarussell

Um aus dem Hamsterrad der Gedanken, aus dem Gedankenkarussell, ausbrechen zu können, kann es hilfreich für dich sein, mal zu schauen, was du denn da so denkst. Und dann zu überprüfen, ob das wirklich wahr ist. Byron Katie hat eine wunderbare Fragetechnik dafür entwickelt. Mehr Informationen findest du hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Byron_Katie

Doch um nach dieser Methode zu arbeiten, braucht es Ruhe und Zeit. Das geht nicht so schnell mal zwischendurch. Deine innere Ruhe und Gelassenheit zurück zu bekommen geht auch noch mit einer anderen Methode. In ganz kurzer Zeit kannst du deine Situation massiv verbessern. Du musst zwei Schritte tun, um etwas zu verändern.

In 2 Schritten schnell zur inneren Ruhe

Schritt 1: Durchbreche das Muster

Vielleicht bist du gerade längere Zeit auf der Coach gesessen, hast aus dem Fenster geschaut und deinen trübsinnigen Gedanken erlaubt, dir deine Energie zu stehlen. Dann spring auf und verändere deine Körperhaltung.

Für viele Menschen ist es eine Wohltat, wenn sie mal so richtig auf den Boden stampfen. Vom linken Bein aufs rechte Bein, immer wieder richtig kraftvoll aufstampfen. Zusätzlich verstärkt wird diese Übung durch die Worte „Ich bin“. Gerne laut mit Energie im Rhythmus des Stampfens gesprochen. Da kommt zum einen die Energie ins fließen und zum anderen erdet man sich. Erdung tut gut, gibt Kraft und Halt. Begleite das Stampfen mit einem kraftvollen Ausschütteln deiner Arme, so geht das Loslassen der Gedanken leicht.

Wenn die äußeren Umstände dir die kraftvolle Stampfvariante nicht erlaube, dann schüttle nur deine Arme aus. Oder schwenke sie von links nach rechts und wieder zurück.

Wenn du die ganze Zeit wie ein aufgescheuchtes Huhn durch die Gegend gerannt bist, dann komm mal zur Ruhe. Setz dich einen Moment hin, atme mehrmals tief durch. Spüre die Füße auf dem Fußboden. Schließ die Augen und nimm wahr, wo du gerade sitzt. Einen kurzen Augenblick sei ganz bei dir und deinem Körper.

Also, um dein Muster zu durchbrechen wechsle von der ruhigen Haltung in die Bewegung und wenn du in der Bewegung warst, geh in die Ruhe.

Schritt 2: Stell dir bessere Fragen

Du bist deinen Gedanken nicht schutzlos ausgeliefert. Du hast durchaus die Macht, sie zu verändern.

Beschäftige deinen Verstand und dein Unterbewusstsein, indem du dir Fragen stellst. Und zwar die richtigen Fragen!

Man sagt oft „es gibt keine dummen Fragen – nur dumme Antworten“, doch in diesem Zusammenhang stimmt das einfach nicht. Was hilft es dir, wenn du dir immer wieder in einer Endlosschleife Fragen nach dem „WARUM“ oder „WIESO“ stellst? Wo führt dich das hin? Richtig, da geht es ab in den Keller. Stimmungs- und energietechnisch.

Dir wird es mit diesen Gedanken so gehen, als seist du der Rattenfänger von Hameln. Es kommen immer mehr destruktive, schädliche Gedanken dazu. Bis du gar nichts anderes mehr wahrnehmen kannst. Also dies sind wahrhaft „dumme“ Fragen, da sie dich ins Hamsterrad führen und dir nicht gut tun.

Eine wunderbare Frage, die du immer verwenden kannst, ist diese: „Was ist das Gute daran?“. Ich kann beinahe hören, wie du aufstöhnst und sagst „So ein Käse. Da kann ich absolut nichts Gutes daran sehen. Was soll der Blödsinn?“. Alternativ kannst du dich auch fragen „Was kann ich daraus lernen?“.

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Glaub mir, auch wenn du es auf den ersten Blick nicht erkennen kannst und es manchmal viel Zeit braucht, bis du die Antwort bekommst, die Frage nach dem Guten, dem Positiven, lenkt deine Gedanken in eine förderliche Richtung, denn dein Unterbewusstsein will dir die Frage in jedem Fall beantworten.

Vielleicht magst du dich auch fragen „was kann ich jetzt Gutes für mich tun“ oder „was ist der nächste Schritt für mich“?

Stell dir in jedem Fall eine lösungsorientierte Frage, ruhig auch in einer Dauerschleife, denn so bleibst du beschäftigt und andere Gedanken haben keinen Platz. Die Antwort wird von ganz alleine kommen. Garantiert.

In dem Moment, in dem du aus dem unfreiwilligen Gedankenkarussell aussteigst, wirst du spüren, wie die innere Ruhe wieder Platz findet, sich in dir ausbreitet und du mit neuer Energie und Gelassenheit den Dingen im Außen begegnest.

Denke neu. Denke anders. Denke deine eigene Wahrheit.

Was ist dein bester Tipp zum Ausstieg aus dem Gedankenkarussell? Wie gelingt es dir am Einfachsten, den inneren Frieden, die innere Ruhe zu spüren? Lass mich und alle Leser teilhaben an deinen Erfahrungen und schreibe sie in den Kommentar. Ich bin schon ganz neugierig.

Hat dir dieser Beitrag gefallen? Hier gibt es noch mehr zum Thema „Aussteigen aus dem Gedankenkarussell“ : http://jutta-marx.de/stress-ade-entspannen-beim-einkauf/

Mehr alltagstaugliche und sofort umsetzbare Tipps zum Thema findest du in meinem E-Book „Stress? Nimm’s gelassen“. Infos hier: http://jutta-marx.de/stress/

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Jutta Marx

Achtsamkeit und Gelassenheit sind für mich die Schlüssel zu einem Leben in innerem Frieden. Es ist egal, was das Leben dir präsentiert - wenn du bei dir bleibst, in deiner Mitte bist, dann kannst du mit allen Herausforderungen besser fertig werden. Auch die - manches mal extrem herausfordernde - Kinderwunschzeit lässt sich so besser bewältigen. Zeig dem Stress in deinem Leben jetzt die rote Karte!

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